Andrea am anderen Ende der Welt

Dienstag, 02.07.2013 ...Das Ende...

Die letzten Stunden

Ja nach der Tour war es dann nicht mehr lang- meine letzten 20h in Australien … Wahnsinn wie die Zeit verging… Natürlicherweise musste dieser Abend auch ein wenig ausarten PROBLEM: ES GAB KEIN GOON!!! Im Northern Therretory darf man nur eine gewisse Menge Alkohol pro Person einkaufen und da ist ein 4,4 l Karton Wein  natürlich zu viel ALSO gibt es im ganzen Therretory kein Goon, und wie soll ich bitte meinen letzten Abend in Australien ohne Goon feiern?! Also kaufte man sich halt eine Flasche etwas teureren Wein… (Tat auch seine Wirkung). Gefeiert wurde mit der Gruppe von der Tour und mit Alina in eine Bar in welcher wir natürlicherweise auch versumpften und am, frühen Morgen wieder den Weg nach draußen fanden. Viel Schlaf gab’s nicht, um 6.30 war ich wach und dann ging’s an packen, letzte Besorgungen machen, die letzte Postkarte schreiben,… Und dann war‘s auch schon so weit- 12.30 Uhr der Shuttle Bus holte mich ab und brachte mich zum Flughafen.

 

Heimflug

Darwin- Perth

Meine Heimreise dauerte 40 h und davon saß ich 22,5 h im Flieger. Das heißt ich musste 3 mal einchecken, 3 mal am Gate rumsitzen und 3mal Start und Landung ertragen ABER ich mach’s gern J.

 

Perth – Dubai

Ja ich flog über Dubai DA Qantas und Emirates jetzt gemeinsame Sache machen und ich sozusagen mehr für mein Geld bekam J. In Dubai landete ich morgens um kurz nach 5 und was ist? unglaubliche 34°C … Als ich um 8 Uhr weiter flog waren wir dann bei 36° und ne halbe Stunde später bei -36° Außentemperatur…

 

Dubai- Frankfurt

Die Nervosität wurde immer grösser UND die Traurigkeit… Ja jetzt ist es vorbei – Meine Zeit. Irgendwie komisch, es fühlt sich so an als ob ich einen Teil von mir dort gelassen hab und ich weiß nicht wann ich ihn wiedersehen werde- ABER ich werde ihn garantiert wiedersehen, mit Australien bin ich noch lange nicht fertig!

In Frankfurt wurde ich dann von meinen Eltern abgeholt (meine Familie waren die einigsten welche kurzfristig über meine Heimkehr informiert wurden) und durfte dann auch nach Hause fahren (es gibt tolleres als nach 40 h ohne Schlaf A5 bei Feierabendverkehr zu fahren NACHDEM man 6 Monate im Linksverkehr unterwegs war…). Ja und jetzt bin ich wieder hier und das schreckliche ist, es fühlt sich so an als sei man nie weg gewesen DAS TOLLE ist meine kleine Nichte, haben sie wirklich gut gemacht meine Schwester und mein Schwager J!

 

Rückblick

Wenn ich an die vergangene Zeit denke muss ich fast weinen - irgendwie ist es ganz schrecklich, man hat wieder ein Bett, eine Dusche, Klamotten, Buecher, Fernseher, Essen, SCHUHE,… und man gewöhnt sich wieder viel zu schnell daran. Man möchte doch die Erfahrungen und die Eindrücke beibehalten… Wenn ich an diese Zeit in Australien zurückdenke kann ich nur lächeln, denn es war großartig, unbeschreiblich und manchmal auch atemberaubend. Natürlich hatte ich Phasen in denen ich dachte ich pack‘s nicht, in denen ich dachte ich muss nach Hause fliegen oder in denen ich dachte „war‘s ein Fehler allein zu gehen?“ Doch jetzt kann ich sagen- so wie es war, so wars perfekt vom Anfang bis Ende. Und e war so toll dass ich jetzt schon plane so schnell wie möglich wieder hinzufliegen. Ja das Reise Fieber hat mich gepackt, vielleicht mach ich erst noch ne Europatour oder schau mich mal ein wenig in Asien um.

Ich muss allen danken, denen die mich von zu Hause aus unterstützt hatten, die an mich glaubten mit mir mit fieberten, denen die mir ‘nen Schlafplatz gaben als ich keinen fand, die mir etwas zu Essen gaben, die mit mir lachten wenn die Scheiße mal wieder bis oben stand, welche mir einen Job gaben als ich Geld brauchte oder einfach mal wieder etwas Beschäftigung und den tollen Menschen welche ich kennenlernte. Ich bin mit Menschen gereist, ich habe mit manchen mehr Zeit verbracht als mit irgendjemanden zuvor, ich hab tolle neue Freunde gefunden vor allem Natalie und Svenja DANKE ohne euch wäre ich wahrscheinlich eingeknickt! Ich hatte eine unheimlich tolle Zeit, ich denke ich werde etwas in dieser Form nicht mehr erleben und deshalb verzeiht‘s mir bitte wenn ich zu viel davon rede aber wenn man sich in etwas verliebt hat muss man davon reden und das ist mir mit Australien auf jeden Fall passiert!

 

Bis bald Australien, ich vermiss dich jetzt schon!

 

Verluste:

- 1 Objektivdeckel

- 5 T-Shirts

- meine Nikes L

- 2 Jeanshosen

- 3 Tops

Zugewinne

-          10 kg Körpergewicht

-          Ein Haufen Klamotten

-          Souvenirs

-          Sprachkenntnisse

-          Bräune

-          Neue Freunde

-          Erfahrungen

-          Eindrücke

-          Erlebnisse

-          Mehr Selbstsicherheit

-          Und noch ne größere Klappe…

 

Also bis bald wieder live und in Farbe oder vielleicht von einem anderen Teil der Erde aus!

Ich danke euch für euer Interesse und hoffe ich konnte euch einen Eindruck von Australien verschaffen und ich freue mich darauf euch bald anzutreffen!

Eure Andrea

 

Kommentar schreiben

Montag, 01.07.2013 ...Darwin...

Darwin ist eigentlich relativ groß, mit 124 000 Einwohnern und von daher kann man auch ein bisschen was machen und sehen. Zum Beispiel die Lagune mit Wellenbad (Im Meer kann man nicht schwimmen zumindest nicht direkt in Darwin), man kann viele Kunstgalerien besichtigen (Aborigine Kunst) und natürlicherweise auch gut shoppen (was aufgrund meines nicht vorhandenen Budgets nicht sehr leicht war). Desweiteren ist in Darwin gerade die sechste Jahreszeit (Trockenzeit) und von daher auch Hochsaison. Also man traf eigentlich nur Touris… In Darwin gibt es auch viele berühmte Märkte zum Beispiel den Mindill Market (immer donnerstags und sonntags nach Sonnenuntergang) bei welchem man allen Ramsch bekommt und sich ohne Probleme den Bauch vollschlagen kann (vor allem mit asiatischem Essen). Der Mindilmarket ist auch direkt am Strand und von daher sieht das bei Sonnenuntergang alles richtig toll aus. Aber ansonsten hat Darwin  die beiden Nationalparks zu bieten und sonst nicht mehr viel und so kann es nach ein paar Tagen ganz schön langweilig werden in Darwin.

 

Kommentar schreiben

Sonntag, 30.06.2013 ...Litchfield National Park...

Sonntag, 30. Juni (vorletzter Tag in Australien) heute Morgen ging’s natürlich wieder früh raus damit man den Tag auch genießen konnte und nochmal richtig was sehen konnte. Nach einer weiteren Fahr (1,5h) kamen wir dann endlich im Litchfield Nationalpark an und machten den ersten Stop bei den Termitenhaufen (um die 6m). Die einen waren super hoch und die anderen waren von ihrer Struktur von Norden nach Sueden gebaut, damit sie die Wärme tagsüber optimal speichern können. Nach den Termitenhaufen gings zu einer Rockhole in welcher erst mal wieder ne Runde geplantscht wurde. Nach der Rockhole gings zu den Florence Falls. Dort machten wir einen kleineren Walk hin und genossen das herrlich kuehle Wasser und eine Dusche unter dem Wasserfall.

Nach den Florence Falls war unser nächster Stopp die Wangi Falls. Dort gingen wir natürlich auch wieder ne Runde plantschen und dann gab’s Lunch. Nach dem Wangi Falls begaben wir uns dann auch auf den Weg zurück nach Darwin.

 

Kommentar schreiben

Freitag, 28.06.2013 ...Darwin & das Top End Australiens...

Am 25. Juni trampten wir erfolgreich von Katherine nach Darwin (ca. 300 km) und beschäftigten uns dort dann mit einer Unterkunft. Problem: in Darwin gab es keine freien Hotels mehr und wenn eines frei war, dann kostete es mind. 33$. Also kamen wir auf die hervorragende Idee einen Campingplatz aufzusuchen. Dieser war 10 km außerhalb der Stadt und kostete 41 $ (unpowerd Site). Dort blieben wir dann für drei Nächte und fuhren Tagsüber immer mit dem Bus nach Darwin oder wir versuchten unser Glück mit trampen (sogar recht erfolgreich). In Darwin musste ich mich dann so langsam mal mit der Heimreise beschäftigen, d.h. Konto auflösen, Steuererklärung, Souvenirs kaufen (ohh das war natürlich ganz schlimm :D).

Desweiteren buchte ich noch eine Tour für den Kakadu & Litchfield National Parks. Diese startete dann am Freitag, den 28. Wir waren also wieder mit einem 4 WD unterwegs und waren nur 6 (!) Personen + Guide. Und das Beste war: ICH WAR DIE EINZIGSTE DEUTSCHE!!!

Witzig war, dass unser Guide schon so viele Deutsche in seinen Gruppen hatte, das er selbst schon ziemlich viel Deutsch sprechen und verstehen konnte. Also sind wir an diesem Freitagmorgen um 6.30 Uhr losgefahren Richtung Kakadu Nationalpark. Erster Stopp war eine Billabong Cruise (Bootstour) bei welcher wir viele Vögel UND natürlich auch ein Krokodil sahen. Nach der Bootstour fuhren wir weiter Richtung Ubirrock. Dort besahen wir uns die Aborigine Malereien und machten einen kleinen Walk um einen 360° Ausblick zu genießen. Danach steuerten wir auch so langsam unseren Campground an, wir hatten ja auch wieder einige Kilometer zusammen gefahren. Unterwegs sammelten wir noch Feuerholz für ein romantisches Lagerfeuer. Danach ging’s dann noch zu „Yellow Water“ einem Billabong. Dort genossen wir den überaus romantischen Sonnenuntergang um dann spaeter zurueck auf den Campground zu gehen und dort dann so langsam das Abendessen vorzubereiten (BBQ). Ach dem essen wurde am Feuer gechillt, Bier getrunken, den Sternenhimmel genossen und Didgeridoo gespielt. Also es ist echt cool in so na kleinen Gruppe.

Geschlafen wurde in einem „Zeltlager“ also in einem festen Zelt in welchem Stockbetten waren. Ein Tourguide nannte dieses Zelt mal „Ausschwitz“ (warum auch immer…).

Der nächste Tag begann um 6.30 mit einem ausgiebigen Frühstücke. Danach wollte wir eigentlich zu den berühmten „Jim-Jim Falls“ PROBLEM: Am Tag zuvor ist dort jemand ertrunken und da sie die Leiche noch nicht gefunden hatten war dieses Gebiet natürlich gesperrt. Das war echt ärgerlich, da ich nur wegen des Wasserfalls die teurere Tour (4WD) gebucht hatte, aber in dem Fall hat man selbstverständlich Verständnis. Als Alternative ging’s dann zu einer Gorge, dort wurde gewandert und auch gebadet. Einer versenkte sogar sein Smartphone, doch dank heutiger Technik (Unterwasserkamera) konnte das Handy sauber aber kaputt geborgen wurden. Zum Lunch gab es natürlich wieder Sandwiches und Wraps. Ich erzählte allen wie sehr sie es genießen müssen, dass es Käse gibt der sei ja so teuer und es ist einfach genial hin und wieder mal ein wenig Käse zu essen. Als wird dann am Flussufer nach Krokodilen Ausschau hielten wunderten wir uns über einen etwas tief fliegenden Adler UND WAS MACHT DER?!?! Der Sack klaute unser 300g Block Käse, das muss man sich mal vorstellen….

Nach der Gorge ging’s dann (ohne Käse) zu Wetlans und dort machten wir noch ein bisschen „Birdwatching“ und nen kleineren Walk. Danach brachen wir auf Richtung Litchfield (ca. 3,5 h entfernt) und suchten unseren Campingplatz auf halber Strecke auf. Unterwegs wurde natürlich auch mal wieder Feuerholz gesammelt (und in Ameisen Nester gefasst). Am Campingplatz angekommen  wurde geduscht, gekocht gegessen und anschließend wurde das überaus wichtige Rugby spiel Lions gegen Wallabys angesehen (die Herren waren natürlich selig). Später am Abend saß ich noch mit den Jungs zusammen und wir genossen den australischen Sternenhimmel und ich meine vorletzte Nacht in diesem traumhaften Land.

 

Kommentar schreiben

Dienstag, 25.06.2013 ...Achtung...

Ich hab wieder mehrere neue Eintraege also bitte bis Outback / Mt. Isa runterscrolen.

Das mit dem Bilder hochladen klappt leider nicht wer weiss was dieses Mal wieder das Problem ist...

Also viel Spass beim lesen,

 

Andrea

Kommentar schreiben

Dienstag, 25.06.2013 ...Stuart Highway...

Stuart Highway

Ja der Stuart Highway ist die absolute Schlaftablete unter den Highways (Schnurgeradeaus) aber man darf 130 km/h fahren (ansonsten darf man in Australien max. 110 fahren) und er verbindet Alice Springs mit Darwin. Also sprang ich wieder in den Greyhound Bus (es war der 8. Juni) und fuhr wieder 16h mit bis nach Mataranka. Dort verbrachte ich dann ein paar Tage und hab mich gelangweilt wie noch nie zuvor. In Mataranka gibt es ein „Homestead“ (hier wurde der Fild: „Wir auf der Never-Never“ gedraht) mit Caravan Park, Backpacker und heissen Thermalquelen. Da hielt ich mich dann auch aber naja viel mehr gibt’s da auch nicht und die Stadt ist 10km entfernt. Also machte ich noch ein paar Bushwalks (verlief mich natuerlich wieder) und plantschte Stundenlang in den Thermalquellen. UND  ich sah ein Fresh-Water-Crocodile (sind klein und ungefaehrlich) coole Sache sag ich euch. Das Backpacker war wirklich versifft und ich hatte echt Angst, dass ich mir noch Bettwanzen einfang.... Aber es ging gut (Ich hab bisher noch nichts gemerkt).

Nach Mataranka sprang ich wieder in den Bus nach Katherine, dort befindet sich die beruehmte „Katherine Gorge“ (Schlucht). In Katherine traf ich dann Alina (wieder eine Deutsche) und mit der Nahmen wir dann den Bus zur Gorge (ca. 30km entfernt). Da Aline ein Zelt hatte uebernachteten wir die kommenden Naechte im Zelt (ohne Schlafsack und Isomatte aber ich lebe noch). Der Campingground war echt cool (mit grossem Pool und Wallabies) und dirékt an den Gorge-Walks.

Also besahen wir uns die Gorges zu Fuss und legten ziemlich Kilometer zurueck (an einem Tag 17km am naechsten 21km) das war echt anstrengend, da man stellenweise nur ueber  Geroell laufen konnte. Aber die Ausblicke waren gigantisch und es hat sihc echt gelohnt (Sogar die Blasen welche man sich einfing konnte man hinnehmen). Meine Nikes (die waren vor Australien nigel-nagel-neu) sind jetzt ziemlich Schrott (6cm lange Risse).Desweiteren leben in der Gorge noch tausende Flughunde (die Dinger stinken vielleicht) und auch Krokodile, die sah ich aber nicht.

Da wir eine etwas spaehrlichere Campingausruestung hatten mussten wir Nudeln in der Mikrowelle kochen und zum Fruehstueck gibt’s schon seit Wochen Haferflocken mit heissem Wasser.

Das Wetter ist aber seit Tagen echt gut und es wird, umso weiter ich nach oben fahre, auch immer waermer (30 Grad). Jetzt mal schauen was die naechsten Wochen noch so bringen, Kakadu, Litchfield, Jabiru und Darwin moechten ja noch erkundet werden J.

Ich freu mich schon jetzt auf ein Hostel mit richtigem Bett (wer haette das gedacht) und hoffe dass ich vielleicht noch etwas Geld fuer Milch zusammen bekomm, dieser Haferschleim kommt mir schon aus den Ohren und mein Backpack bricht mir noch mein Rueckrat (warum wird der denn immmer schwerer?!?!?). Ach und der Waltzing Matilda Bericht folgt, versprochen ist versprochen!

Bis bald,

eure gebueckt laufendevon Blasen und Mueckenstiche uebersaehte

Andrea

 

Kommentar schreiben

Montag, 17.06.2013 ...Red Centre Safari...

Am Samstag hiess es dann um 5 Uhr aufstehen (stoehn) da um 6 der Bus kam und uns zur Tour einsammelte (Simone ist aber schon weiter nach Katherine gefahren und ich war sozusagen wieder „allein“ unterwegs).

Der Tourbus war ziemlich klein (24 Personen) und fuhr mit uns erstmal Richtung  Uluru (Ayers Rock). Alice Springs ist zwar der perfekte Ausgangspunkt fuer diese Touren, trotzdem muss man noch ungefaehr 400km fahren bis man dort ist. Und der Uluru ist echt magisch, m,an sihet in natuerlich schon von weitem und durch die Farben und je nach Wetterlage sieht er mehr gemalt aus als real. Am Uluru wurde natuerlich gewandert, das Kulturzentrum der ansaessigen Aboriginels besucht und natuerlich bekamen wir auch viele Geschichten und Mythen zu der heiligen Staette „Uluru“ erzaehlt. Fuer die drei Aboriginel Sprachgruppen, welchen der Uluru „gehoert“ ist er von grosser Bedeutung und man sollte in nicht beruehren oder gar besteigen. Dennoch gibt es einen Weg nach oben welchen auch viele Touris begehen was ich einfach eine Schweinerei finde, da man doch einfach mal andere Kulturen respektieren kann. Man sollte auch nicht vergessen das der Aufstieg ziemlich gefaehrlich ist und daber schon 37 Menschen ums Lbene gekommen sind.

Nach dem uluru machten wir aus zum Sonnenuntergangs-Look Out. Da war natuerlich halb Asien vertreten und ein Foto ohne Menschen im Vordergrund zu machen gestaltete sich mal wieder als fast unmoeglich. Der Sonnenuntergang war jetzt ehh nicht so der Hammer das Wetter war mal wieder mehr schlecht als recht (Ja auch hier bekam ich wieder Regen, als ob der mich verfolgen wuerde..).

Spaeter gings auf zu unserem Camingground und da wurde dann gekocht (Kangaroo Bolognese) und in Swags geschlafen. Swags sind Ein-Mann Zelt, Isomate und Schlafsack in einem, sind superbequem und man schlaeft unter freiem Himmel. Also sofern s nicht regnet ne super Sache. Der Sternenhimmel im Outback ist  natuerlich mehr als gigantisch doch auch diese Nacht wurde kurz und kalt (unter null Grad) da wir um !!! 4.45 Uhr!!!! Aufstehen mussten.

Wir wollten den Sunrise zischen Uluru und Kata Tjuta bestaunen, doch auhc hier waren mehr Wolken und Rgentropfen zu sehen (und Asiaten) als Sonnenaufgang. Heute gings also zu Kata Tjuta (den Olgas), dort erfuhren wir auhc wieder einiges ueber die Aboriginal Geschichten und ueber die Entstehung der Felsformationen (uebrigens sind die Felsen so rot, da das Gestein „rostet“ unter der Oberflaeche sind sie eigentlich grau). Danach wurde 7km gewandert und das war auch ec hat schoen aber leicht anstrengend. Abends war wieder dasselbe Spiel, neuer Campingground, aufbauen, kochen, essen und dann in Swags schlafen. Morgens durften wir auch wieder um 4.45 Uhr aufstehen und fuhren los zum Kings Canyon. Dort wurde auch wieder gewandert (es war aber noch recht frueh am Morgen also die Sonne kam langsam zum Vorschein), zuerst ueber den „Hart Attack Hill“ (ja er war doch leicht steil) hoch auf die Bergspitze und ab da dann 7km durch die Felsen durch. Das war echt ein richtig guter Walk und unsere ganze Gruppe waehlte ihn auch als Favoriten Walk aus. An dieser Stelle muss ich noch sagen dass wir echt ne coole Gruppe hatten und ich echt viel Spas mit ihnen hate und mit Tim waren wir auch nur zwei Deutsche (WOW dafuer waren noch nen Haufen Schweizer dabei…). Nach dem Kings Canyon ganbs Lunch (BBQ) und dann fuhren wir zurueck nach Alice. Abends gingen wir dann alle noch zusammen essen und danach noch etwas feiern (aber nur etwas).

Kommentar schreiben

Donnerstag, 13.06.2013 ...Alice Springs...

Ja ich halte mich jetzt doch schon eine Zeit lang im Outback auf und hab auch schon wirklich einiges gesehen doch die grosse Luecke meines bisherigen Australien Aufenthaltes bildete immer noch das Red Centre und Alice Springs. Und so sprang ich am Dienstag, den 11.Juni in den Greyhound nach Alice Springs.

Hallo NORTHERN TERRETORY Bundesstaat nr. 6 (ok es ist kein Bundsstaat es ist ein Terretory) J. In Alice Springs angekommen, gings ertsmal ins Hostel, ich hatte ja wieder eine 16 stuendige Busfahrt hinter mir, duschen, was esssen und dann auf in die Stadt.  Alice Springs ist ein Souveniershop und besoffene Arborigines Paradies also ne Mischung aus Gut und Boese. Als Frau oder auch als Mann sollte man sich nach 18.00 Uhr nicht mehr allein auf den Strassen aufhalten. Da ich eine „Red Centre Safari“ gebucht hatte wusste ich ja dass ich bis Samstag Zeit hatte mir Alice etwas genauer anzusehen. Das tata ich dann auch und dabei ernte ich Simone kennen. Simone ist natuerlicherweise auch ne Deutsche und kommt aus dem Schwabenlande. Und fuer ne Schwaebin ist sie echt cool (haha) wir hatten also Spass und gingen allen andren mit unserem Schwaebisch- Badisch richtig auf die Nerven (einer dachte ich kaeme ausm Osten vom Dialekt her, da dachte ich nur was fuern Vollhorst). Wir nahmen also an einer Digeridoo Stunde teil (ganz schoen sabberige Angelegenheit), gingen ein bisschen Einkaufen und wanderten. Natuerlich liefen wir auch auf den „Anzac-Hill“ von dort kann man eine schoene Sicht auf Alice geniessen.

 

Kommentar schreiben

Dienstag, 11.06.2013 ...05. - 11. Juni Outback Queensland

Outbacktrip mit Inge

Nach Winton (Dinosaurierer Footprints, Waltzing Matilda Centre, Schrottmauer,…) fuhren wir weiter nach Cloncurry. Auf dem Weg dorthin hielten wir in Kynuna bei dem beruehmten „Blue Heeler“ Pub (Blue Heeler ist der australische Cattledog). Kynuna hat stolze 12 Einwohner und ist in beiden Richtungen um die 100 km von den naechsten „Städten“ entfernt. Nach Kynuna stoppten wir in Mt. Kienley (oder wie auch immer dieses Kaff hieß) dieses Oertchen hat auch keine wirklich staerkere Population ABER hier steht das beruehmte Crocodile Dundee Pub in welchem eine Orginalszene des Films gedreht wurde.. Abends kamen wir dann in Cloncurry an und checkten wieder in ein sehr luxioeroeses Hotel ein (haha). Cloncurry ist ziemlich, naja sagen wir mal haesslich und viel zu tun gabs eigentlich auch nicht. Da Inge ein Faible fuer Grabstein Fotos hat, besahen wir den ein oder anderen heruntergekommenen Friedhof (also hier wollte ich jetzt nicht begraben werden  da wuerd ich mich dann echt ein paar Mal im Grab rumdrehen oder haette Angst dass die Adler mich wieder an die Oberflaeche bringen). Auf dem einen Friedhof lag sogar ein überfahrenes Känguru und ruhte mehr oder weniger in Frieden (die Raben halfen bei einer schnelleren Zersetzung ,Bilder folgen). Nach diesen doch etwas frustrierenden Aktivitaeten schauten wir uns noch das Flying Docter Museum an (die Postkarten waren cool gell:P?) und ich nutzte das NICHT kostenlose WiFi im Pub um  mal ein Plaenchen fuer die naechsten Wochen zu erstellen.

Mt. Isa

Ja Mt. Isa ist der letzte Stopp unserer gemeinsamen Reise. Mt. Isa ist auch recht groß und auch nicht weit zur Grenze Queenslands und Northern Therretory etfernt. Und Mt. Isa gefiel mir richtig gut. Endlich mal wieder Shops, Menschen auf der Strasse und ein bisschen Auswahl an Aktivitaeten. Geschlafen haben wir in einem Backpacker und die Kueche war jetzt doch schon sehr grenzwertig (Ich glaube Inge fands ein bisschen aetzend und ich meinte nur zu Ihr: „weisst Inge das Reisen mit einem Backpacker kann einen nur jung halten“). Aber es ist wirklich eine Schweinerei in welchem Zustand die Unterkuenfte sind und was man dafuer hinlegen muss.

IN Mt. Isa verbrachten wir dann noch ein paar Tage und unternahmen vielerlei Dinge. Am besten gefielen mir der Look Out (man sah  die ganze Stadt und das war vor allem bei Sonnenuntergang gigantisch) und die „Hard Times Mine“ Minenfuehrung. Also ich haette ja nie gedacht dass ich mich mal so fuer Mienen interessier aber ich denke das waren die best investierten 40 $ ueberhaupt.

Diese Mine ist eine der groessten aktiven Minen der Erde und baut Silber, Kupfer, Alu und irgendwas (was ich nicht weiss was es auf Deutsch ist) ab. Die Mine geht 1,8 km in die Tiefe hat 36 Level, 100 km Eisenbahnstrecke, 1000km Strasse und beschaeftigt 2500 Maenner und man darf sie nicht besichtigen. ABER fuer die lieben Touristen wurde ca. 1km von der echten Mine eine „Beipielmine“ orginalgetreu unter der Erde ausgebaut (20 m unter der Eroberflaeche) das Ganze kostete schlappe 12,5 mio $ und ist echt der Hammer. Ich war echt begeistert aber in ner Mine koennte ich dann noch nicht arbeiten (obwohl ich die Maschinen von 40 kg lupfen konnte, mit meinen kurzen Beinchen in die grossen Maschinen sitzen konnte und ich die Sprengung durchführte, der Guide mochte mich J).  Über die Mine koennte ich noch viel mehr erzaehlen aber will ja keiner wissen, Fakt ist man durfte keine Bilder machen und das fand ich echt scheisse!

.

Kommentar schreiben

Dienstag, 04.06.2013 ...die Dinos sind los...

Heute Morgen fuhren wir also weiter nach Winton. Winton ist ca. 180 km von Longreach entfernt und auch die naecshte Stadt. Auf dem Weg nach Winton hielten wir noch am Thompson River um ein paar schoene Bildchen zu machen.

Tagesziel waren aber die Ausgrabungsstaetten unserer guten alten Kumpels, den Dinos.

Ja natuerlich findet man diese auch hier, bzw. sie kommen solangsam ans Tageslicht. So fand ein Farmer vor Jahren (mit Jahreszahlen hab ichs nid so) einen komisch aussehenden Stein auf seinem Land und lies dieseln Untersuchen. Dabei handelte es sich dann um einen Knochen des riessen Viechs "Matilda" (25 Tonnen schwer 16 m lang, Pflanzenfresser und ich hab keine Ahnung wie diese Rasse sich nannte geschweige denn schreibt). Und so begannen die Ausgrabungen rund um Winton. Die Ausgrabungen sind so erfolgreich, dass das Institut genuegend Arbeit fuer die naechsten 30 Jahre hat (wirklich fuer einen Knochen brauchen sie manchmal Jahre, das sie teilweise sehr poroes sind).Der andere Dino ist "Banjo" (bitte die Namen Banjo und Matilda fuer den naechsten Blogeintrag im Koepchen behalten), der lag mit Matilda im Grab, da man davon ausgfeht, dass dieser versuchte die hilflose im Schlamm eines Billa Bong's feststeckende Matilda killen wollte, dabei aber selber sich verabschieden musste. Es wurden noch viele weitere Knochen und Fossilien gefunden, es braucht aber wirklich Jahre um diese zu rekonstruieren und um sie ueberhaupt zuordnen zu koennen, da auch neue Spezien "ergraben" wurden.

Also lots of work sag ich nur, waere echt ne Ueberlegung als Freiwillige mal ne Runde mitzubuddeln (ein bisschen Uebung fuer die zukuenftigen Sandkastenbesuche mit Lena).

Die Fossilien sind ca. zwischen 95 und 100 mio. Jahre alt und wurden durch die durch Regenwasser ausgeloeste Abtragung der obersten Erdschicht ans Tageslicht gebracht. Wenn die Knochen ausgegraben sind bzw. ein Teil geborgen wurde, werden sie sofort Luftdicht verpackt (Frischhalte Folie, Alu-Folie, Papie und dann Gips, siehe Bilder), damit sie nicht zerfallen. In dieser "Packung" koennen sie dann 80 Jahre gelagert werden.

Also auch dazu gibts noch Bilder (mir faellt nicht alles ein und ich bin zu faul es nachzulesen, ihr koennts ja googeln:)

)  

UND beim naechsten Blogeintrag wirds dann richtig australisch, ich werde mich mit der "Watlzing Matilda" und der dazugehoerenden Hymne befassen, zuvor muss ich allerdings erst ins "Waltzing Matilda Centre"!

 Also seid gespannt,

cheers Andrea

Kommentare (1)

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.